Zwischen Tragen, Stillen und Weinen - Baby- & Kleinkindschlaf endlich verstehen
Zwischen Tragen, Stillen und Weinen Baby- und Kleinkindschlaf verstehen Schlafprobleme bei Babys und Kleinkindern gehören tatsächlich zu den häufigsten Herausforderungen im Alltag von Eltern. Oft ist Angst, dass ihr Säugling zu wenig Schlaf bekommt sehr groß und die Eltern selbst haben in dieser Zeit ebenfalls mit Schlafmangel zu kämpfen. In diesem Artikel beantworte ich dir deshalb ein paar oft gestellte Fragen rund um das Thema Baby- und Kleinkindschlaf. Welche Schlafprobleme/Schlafherausforderungen gibt es? Eltern, die ich berate, haben die unterschiedlichste Herausforderungen, die sie gerne verändern möchten: • Nächtliches Dauernuckeln • Ein- & Weiterschlafen ist nur mit Tragen, Stillen etc. möglich • Lange Einschlafdauer (mit Weinen, Überstrecken, Unruhe…) • Häufiges nächtliches Erwachen • Kurze Tagschläfchen von nur 30-40 Minuten (ab dem 8. Monat) • Längere Wachphasen in der Nacht • Aufwachzeiten weit vor 6 Uhr morgens • Tagschläfchen können nur in der Trage oder mit anderen Schlafhilfen (Federwiege, Kinderwagen) stattfinden • Das Ablegen vom Arm ins Bett ist nicht möglich, ohne dass das Kind wieder erwacht • Eltern können nicht aufstehen, wenn das Baby mit Körperkontakt eingeschlafen ist • Verbindung von Schlafzyklen nur mit Unterstützung der Eltern möglich • und einige mehr Wie kann man guten Schlaf fördern/unterstützen? Hier solltest du wissen, dass dein Baby ab dem ca. 4. Monat das zyklische Schlafen beginnt - der Tag-/Nachtrhythmus entwickelt sich. Das dauert meist bis um den 6. Monat herum. Ab dem 4. Monat ist es deshalb wichtig, den Schlafraum bzw. auch den Raum, in dem gewickelt und umgezogen wird, rechtzeitig abzudunkeln, ein Einschlafritual (mit einem immer wiederkehrenden Element vor ALLEN Schläfchen) einzuführen, deinem Baby vor ALLEN Schläfchen die Schlafsachen anzuziehen und - vorneweg - deinem Baby altersentsprechend viele Schläfchen (inkl. altersentsprechender Wachzeiten und des altersentsprechenden Schlafbedarfs) anzubieten, um auf jeden Fall einer Übermüdung vorzubeugen. Müdigkeitsanzeichen deines Babys gehen natürlich immer vor irgendwelcher Tabellen. Gerne stelle ich dir hier meine Tabellen zur Verfügung, die dir bestimmt eine tolle Orientierungshilfe sein werden. Wie sieht die perfekte Schlafumgebung aus? Ich rate immer, so viele Schläfchen wie möglich zu Hause im Bett stattfinden zu lassen. Dort hat dein Wunder die nötige Ruhe, es ist dunkel und reizarm und der Schlaf somit am erholsamsten. Und erholsamer Schlaf ist eine wichtige Basis für die Gesundheit deines Babys. Gibt es Hilfsmittel für schnelles Einschlafen und erholsame Nächte? Wie schnell „muss“ ein Kind denn einschlafen? Je schneller desto besser? Bis zum Alter von 14 Monaten ist eine Einschlafdauer zwischen 15 und 25 Minuten altersentsprechend. Ab 15 Monaten liegt sie meist zwischen 20 und 30 Minuten. Liegt die Einschlafzeit unter dieser Zeit, war der Zeitpunkt, dein Kind schlafen zu legen, bereits etwas zu spät. Dass hier die Stimmung aufgrund Übermüdung plötzlich kippen könnte, ist je nach Alter des Babys leider sehr oft bittere Realität. Je jünger die Kleinen, desto kleiner ist das Zeitfenster, bis es tatsächlich in die Übermüdung rutscht. Und es geht hier tatsächlich um wenige Minuten. Liegt die Einschlafzeit über dieser Zeit, war der Schlafdruck noch nicht hoch genug oder aber dein Baby / Kleinkind ist bereits übermüdet. Für dein Kind ist diese Einschlafzeit wichtig zur Selbstregulation. Hier lernt es nämlich selbstständig herunterzufahren, sich zu entspannen und vielleicht sogar selbst einzuschlafen. Entspanntes, ruhiges Einschlafen hat auch sehr viel mit Sicherheit zu tun. Dein Kind liebt vorhersehbare Abläufe. Die geben deinem Kind Sicherheit. Daher sind Tagesstruktur und die schon erwähnten Einschlafrituale so essenziell. Und auch die Einschlafbegleitung selbst - bei den Tagschläfchen wie auch am Abend - ist ein sehr wichtiger Teil des Einschlafens. Für dich und dein Baby! Ganz ohne Stress. Denn gerade der Nachtschlaf bedeutet